Was macht ein Koch, der in Köln arbeitet und dort mit den Vorzügen guter Burger konfrontiert wird? Zurück in Münster trifft er Arne Ulfers und schon ist die Idee für einen eigenen Foodtruck geboren. Jetzt liefert der ehemalige UPS-Truck statt Paketen Bio-Burger aus.

Arne liebt seine richtig leckeren Burger aus hochwertigen Zutaten von regionalen Bauern und selbstverständlich mit selbstgemachten Soßen. Alles ist aus kontrolliert biologischem Anbau, Vegetarier und Veganer können sich also auf ein umfangreiches Angebot freuen. Burgergrün, der Bio-Burger-Truck, ist seitdem auf den Straßen des Münsterlandes unterwegs.

Was es sonst noch zu diesem Bio-Foodtruck zu erfahren gibt, lest ihr hier in unserer legendären Porträt-Serie “10 Fragen an…”.

Die nächsten Foodtruck oder Street Food Termine sind zu weit weg!

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Vielleicht bist du aber eher an anderen Leistungen wie Foodtruck Catering oder Event Kalender interessiert. Auf der Seite: Überblick Deutsche Städte findest du jede Menge Sätdte mit Foodtruck oder Street Food Terminen. Wenn du lieber alle Foodtrucks in Deutschland durchstöbern möchtest, dann geht es hier lang: Alle Foodtrucks in Deutschland und einen Überblick über alle Kategorien findest du unter Überblick Foodtruck Kategorien.

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Erzählt bitte kurz was ihr in eurem Foodtruck anbietet!

Bei uns ist alles Bio und wird, wenn irgend möglich, frisch in unserem ehemaligen UPS-Truck selbstgemacht. Wir bieten verschiedene Burger, Pommes, Curry- und Bratwurst sowie saisonale Highlights an. Dazu gibt es Getränke und weitere ausgewählte Produkte.

Wie seid ihr auf die Idee zu einem Foodtruck gekommen?

Die Grundidee kam von unserem Koch, der in Köln auf den Geschmack eines guten Burgers gekommen ist. Dass es dann ein Foodtruck wird, hat sich erst im Laufe der Planung ergeben. Wir wollten alle etwas Spannendes, Neues machen.
Bei der Umsetzung haben uns Freunde und Familie geholfen, die alle bio-begeistert sind. Dabei hatten wir das Glück, dass wir uns komplett auf privates Kapital stützen konnten.

Bietet ihr ein spezielles Produkt an oder eher eine größere Palette an Gerichten?

Kurz und knapp kann man sagen: Einfache Speisen richtig lecker zubereitet. Aber der Fokus liegt schon ganz klar auf Bio-Burgern, doch darüber hinaus wollen wir besonders unseren Stammgästen ein interessantes Sortiment bieten. Ganz neu haben wir auch Curry- und Bratwurst im Sortiment. Vor allem unsere selbstgemachte Currysoße kommt bei den Kunden super an.

Für Catering-Aufträge und spezielle Events bieten wir ganze Menüs an mit z.B. Quinoa-Salaten und ausgefallenen Nachtischen.

Worauf seid ihr besonders stolz?

Auf unsere Burger. Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und lange ausprobiert. Hier stimmt einfach alles: Das Brötchen nicht zu weich, das Fleisch saftig, das Ketchup selbstgemacht und der Salat noch schön knackig. Besonderen Wert legen wir auf Vegetarier und Veganer, die doch in der klassischen Gastronomie eher stiefmütterlich behandelt werden.

"Passende Stellplätze zu finden ist bis heute noch eine echte Herausforderung."

Fahrt ihr mittags oder abends eine Tour?

Die Standortsuche gestaltet sich in Münster generell nicht einfach. Da wir einen großen Truck haben der mit relativ viel Aufwand auf- und abgebaut werden muss, ist das klassische Mittagsgeschäft für uns eher schwieriger zu bedienen. Wir haben das letzte Jahr über eine ziemlich ausgeglichene Mischung gehabt aus Mittag- und Abendgeschäft, Event-Caterings und größeren Veranstaltungen mit Freiverkauf.

Zurzeit haben wir einen neuen festen Standort am Münster Hauptbahnhof und wollen uns dieses Jahr noch stärker auf Events konzentrieren

Wie häufig seid ihr auf Foodtruck- oder Street-Food-Events?

Tendenziell möchten wir noch viel mehr machen. Im letzten Jahr haben wir viel Zeit damit verbracht das Konzept zu verfeinern und passende Leute und Standorte zu finden. Dieses Jahr stehen einige Streetfood-Events auf unserer Wunschliste. Und dann muss man sagen, dass es im Münsterland für uns noch sehr einsam ist und wir hier noch einige gute Trucks gebrauchen könnten.

Habt ihr einen gastronomischen Hintergrund?

Ja, zum Gründungsteam gehört ein Koch, der einige Jahre in der gehobenen Gastronomie gearbeitet hat.

Was waren eure größten Hürden auf dem Weg zum Foodtruck?

Auf jeden Fall der Wagen. Es hat doch sehr viel länger gedauert als geplant. Und dann kamen noch technische und organisatorische Probleme auf uns zu, an die wir vorher nicht gedacht hatten. Passende Stellplätze zu finden ist bis heute noch eine echte Herausforderung. Anders als in den USA sind die Auflagen hier viel strenger. Man kann nicht einfach irgendwo halten und rausverkaufen. Ohne Genehmigung oder persönliche Zusage vom Besitzer des Grundstücks läuft da leider nichts.

Könnt ihr autark arbeiten oder benötigt ihr externen Strom?

Wir können mit unserem Truck beides

Was würdet ihr beruflich machen, wenn ihr keinen Foodtruck hättet?

Wir haben vor einem Jahr ganz klein angefangen und versuchen seitdem sinnvoll und organisch zu wachsen. Dabei haben wir sehr viel Hilfe von Freunden bekommen, die uns mit Körpereinsatz und guten Ideen unterstützt haben. Hätten wir den Truck nicht, würden wir wohl alle wieder unseren normalen Berufen nachgehen, Koch, Marketing etc.

  • Autor
  • Markus A. Wolf
  • Letzte Änderung
  • 2019-08-20
  • veröffentlicht
  • 2015-08-17
  • Tags
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  • BurgerGrün Münster

Portrait Markus A. Wolf

Markus A. Wolf

Lebensmittelchemiker, Designer, Informatiker: Guter Ge­schmack ist ihm angeboren. „Slow food on fast wheels“ ist das Credo des Foodtruck-Experten, Innovationsmanagers und Co-Founders von Craftplaces.